Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen trennt sich von seinem Vorstandschef Christian Streiff. Das teilte der Aufsichtsrat des Unternehmens in Paris mit. Grund für die Trennung von Streiff seien die momentan außergewöhnlichen Schwierigkeiten der Autoindustrie. Der neue Leiter des Konzerns steht schon fest.
Hartmut Mehdorn könnte über die neuen Enthüllungen stürzen. Die Regierung will in den nächsten Tagen über die mögliche Entlassung des Bahnchefs entscheiden. Auf die “schützende Hand”, die das Kanzleramt in der Vergangenheit über den umstrittenen Manager gehalten hat, ist kein Verlass mehr.
Die Regierungschefs der 20 größten Wirtschaftsmächte reisen mit großen Plänen zum Gipfel nach London. Sie arbeiten an einer grundlegenden Reform des Weltfinanzsystems. Beatrice Weder di Mauro, Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung, dämpft den Optimismus.
Heftige Umwälzungen stehen der deutschen Bierbranche bevor. Der Chef der Radeberger-Gruppe erwartet wegen der Wirtschaftskrise große Schwierigkeiten für etliche Brauer. Ein Viertel der Unternehmen werde wohl vom Markt verschwinden. Zudem zeichnet sich ein neuer Trend ab.
Weltweit profitieren Staatsfonds von den niedrigen Kursen und kaufen sich bei Unternehmen ein. Jüngstes Beispiel ist der Einstieg von Abu Dhabi beim deutschen Autobauer Daimler. Den Firmen sind solche Geldspritzen willkommen. Doch mit ihren Engagements liegen die Fonds oft daneben.
Der Bund macht mit der Verstaatlichung der maroden Immobilienbank Hypo Real Estate ernst und übernimmt in einem ersten Schritt 8,7 Prozent der Anteile. Zudem wurde bekannt, dass das angeschlagene Geldhaus weitere Rettungsgelder braucht. Wie viele Milliarden genau nötig sind, ist noch unklar.
Der insolvente Speicherchiphersteller Qimonda wirbt mit Steuergeld und einem drastischem Stellenabbau um Investoren in aller Welt. “Der Erhalt von 4000 Jobs in Deutschland und Portugal eröffnet Potenzial für signifikante Staatshilfen”, heißt es bei Qimonda. Doch die Investorensuche ist schwierig.
Haben sich die Besitzer von Altautos zu früh gefreut? Bevor wichtige Fragen nicht geklärt sind, wird die Abwrackprämie laut Wirtschaftsminister Guttenberg nicht verlängert. Eine große Gefahr besteht nach Angaben des CSU-Politikers vor allem darin, dass die Autobauer von der Subvention abhängig werden.