Der Deutsche Aktien-Index Dax startet mit leichten Gewinnen in den Handel. An der Spitze der Gewinner-Aktien stehen anfangs Siemens-Papiere. Händler sind froh, dass die Zahlen nicht so schlecht ausgefallen sind wie befürchtet. Auch MDax und TecDax steigen zunächst an.
Der Preis für die Feinunze Gold ist trotz schwieriger Wirtschaftslage unter die Marke von 900 Dollar gefallen. Prognosen für die zukünftige Preisentwicklung sind schwierig, denn die Nachfrage aus Indien ist im ersten Jahresquartal stark gesunken. Allerdings ist die chinesische Regierung in Kauflaune.
Mit dem Transport von Rohöl über die Weltmeere lässt sich fast immer Geld verdienen – so lautete das Versprechen vieler Emittenten von Schiffsfonds gegenüber den Anlegern. Wer allerdings einen Tanker in seinem Beteiligungs-Portfolio hat, kennt ein anderes Bild. Doch bald könnte die Rendite wieder steigen.
Nachdem der Auto-Zulieferer Magna sein Einstiegskonzept für Opel vorgelegt hat, werden nun erste Details bekannt: Offenbar will das kanadisch-österreichische Unternehmen fünf Milliarden Euro für Opel-Anteile bezahlen und somit knapp 20 Prozent übernehmen. Doch Kritiker befürchten eine Komplett-Übernahme.
Der Technologiekonzern Siemens hat sich angesichts der Wirtschaftskrise wie erwartet von seiner Jahresprognose verabschiedet. Für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 geht das Unternehmen nun von einem operativen Ergebnis seiner drei Sektoren über dem Vorjahresniveau von 6,6 Milliarden Euro aus.
Der Pharma-Riese Bayer muss im ersten Quartal einen Gewinneinbruch melden. Unter dem Strich blieb mit 425 Millionen Euro etwa 40 Prozent weniger übrig als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten nicht mit derart hohen Abschlägen gerechnet. Für das Gesamtjahr macht sich nun Pessimismus breit.
Nach der tiefen Rezession im laufenden Jahr rechnet die Regierung für 2010 wieder mit einem Wirtschaftswachstum. Die Experten des Kanzleramts erwarten für das kommende Jahr ein Plus von 0,5 Prozent. Der Grund: Neben vielen negativen gibt es auch positive Signale aus der Wirtschaft.
Nach BP spürt jetzt auch Europas größter Mineralölkonzern Shell die Auswirkungen der Finanzkrise. Gefallene Ölpreise und die schwache Nachfrage nach Ölprodukten im ersten Quartal sind der Grund, dass der Konzern nun einen Ergebniseinbruch um mehrere Milliarden verzeichnet.