Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor steht am Abgrund. Madeleine Schickedanz, die Quelle-Erbin, soll nun wieder einmal mit ihren Millionen einspringen. Dabei hat die 65-jährige Wahl-Schweizerin schon mehrfach aus ihrem Vermögen ausgeholfen. Aber der Druck auf Schickedanz wächst.
Porsche könnte eine Finanzhilfe aus dem Wüsten-Emirat Katar erhalten. Der Emir, Hamad Bin Chalifa al-Thani, verhandelt wohl bereits mit dem Sportwagenbauer aus Stuttgart. Zwei Varianten eines Einstiegs sind in der Diskussion. Doch VW-Betriebsräte wollen auch noch ein Wörtchen mitreden.
Briefmarke anfeuchten, auf den Brief kleben und ab: Diese Prozedur könnte bald Vergangenheit sein. Die Deutsche Post erwägt, eine Flatrate – eine Pauschale ähnlich wie bei Internetanschlüssen – fürs Briefporto einzuführen. Zudem könnten laut Briefe über kurze Distanz billiger werden.
Die deutsche Magnetschwebebahn könnte außer in China bald in Brasilien und in weiteren Ländern gebaut werden. Dies berichtet der der Chef der Transrapid-Testanlage im Emsland. Hintergrund: Transrapid-Trassen werden deutlich billiger. Dafür hat eine deutsche Firma die Konstruktion verändert.
Der Autozulieferer Magna und die russische Sberbank bringen laut einem Medienbericht gerade einmal 100 Millionen Euro Eigenkapital für Opel mit. Zunächst war von 500 Millionen die Rede gewesen. Opel gibt es für die Investoren zum „beispiellos niedrigen Preis” – sagt Sberbank-Chef German Gref zu WELT ONLINE.
Vier Teams haben das Ticket für die Fußball-WM 2010 in Südafrika schon in der Hand: Die Niederlande, Japan, Australien und Südkorea. Die Engländer steuern souverän auf eine Qalifikation zu: Der Tabellenführer der Gruppe 6 siegte beim Vorletzten Kasachstan – für das Team von Trainer Capello der sechste Erfolg in der sechsten Partie.
Eigentlich wollte sich Jupp Heynckes nach seinem Intermezzo beim FC Bayern seiner Frau und dem Schäferhund Cando widmen. Doch nun übernimmt er Bayer Leverkusen. Im Interview mit der “Welt am Sonntag” erklärt der 64-Jährige, wie er den Werksklub wieder in die Erfolgsspur führen und junge Talente fördern will.
Zuletzt schien es, als brauche Brawn-Pilot Jenson Button auf dem Weg zum WM-Titel keine Gegenwehr mehr zu fürchten. In Istanbul zeigt sich nun aber Sebastian Vettel wild entschlossen, der Formel 1 noch etwas Spannung zu schenken. Die Pole Position für den Großen Preis der Türkei ist ein guter Anfang.