Das Weiße Haus hat positiv auf die außenpolitische Grundsatzrede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu reagiert. Darin befürwortete Netanjahu erstmals grundsätzlich die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates, stellte aber eindeutige Bedingungen.
Mit einem kämpferischen und umjubelten Auftritt hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier seine Partei auf eine Aufholjagd bis zur Bundestagswahl im September eingeschworen: „Ich will Kanzler aller Deutschen werden.” Ein Richtungswahlkampf soll die Wende bringen.
Richtungsschwenk bei den Grünen, dokumentiert durch eine Äußerung von Spitzenkandidatin Renate Künast: Eine Woche nach dem desaströsen Wahlergebnis der SPD bei der Europawahl und nur drei Monate vor der Bundestagswahl geht der potenzielle Bündnispartner auf Distanz und öffnet sich der Union.
Während der Vatikan im Streit mit den traditionalistischen Pius-Brüdern zögert, können die das Provozieren nicht lassen. In ihrem Seminar Zaitzkofen wollen sie einen Open-Air-Gottesdienst abhalten und erneut Priester weihen. Ihr Chef Franz Schmidberger bezeichnet dies als Reaktion auf eine “Notsituation”.
In Deutschland lebende Migranten fühlen sich mehrheitlich wohl in ihrer Wahlheimat – das ist das Ergebnis einer Studie, die WELT ONLINE exklusiv vorliegt. Viele der Zuwanderer haben sogar besonders hohes Vertrauen in die deutschen Institutionen. Doch Türkischstämmige vermissen mehrheitlich Anerkennung.
CSU-Chef Horst Seehofer will, dass die Christsozialen ihre Politik ökologischer ausrichten. Als Volkspartei müsse die CSU auf das starke Bedürfnis der Bevölkerung nach mehr Umweltschutz eingehen, sagte Seehofer. Deshalb solle sie in Zukunft auf Ökologie setzen – inhaltlich und durch Personen.
Im Jemen sind sieben Deutsche, ein Brite und eine Südkoreanerin verschwunden. Sie kamen am Freitagabend von einem Ausflug nicht zurück. Das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Sanaa hat inzwischen bestätigt, dass die Gruppe von schiitischen Rebellen entführt wurde.