Jun 22

Stellen wir uns vor, die demokratische Revolution in Teheran hat Erfolg. Was dann? WELT ONLINE wagt das Gedankenexperiment: Der ganze Nahe Osten könnte Freiheit und Wohlstand erfahren. Iraner und Israelis würden einander lieben, und iranischer Whisky wäre ein Verkaufsschlager.

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Jun 22

So viel vor diesem Parteitag über die Spaltung der Linkspartei geredet wurde, so wenig war von ihr am Ende zu spüren. Der Führung um Oskar Lafontaine und Gregor Gysi gelang es, die verschiedenen Strömungen hinter sich zu vereinen. Das klappte aber nur, weil tiefere Diskussionen bewusst ausgespart wurden.

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Jun 22

In eineinhalb Wochen endet John Craddocks Amtszeit als Nato-Oberbefehlshaber in Afghanistan. Auf WELT ONLINE spricht er über Fehler in der Vergangenheit, über die unheilvolle Verbindung von Drogenhändlern und Taliban und er erklärt, warum er für die Zukunft vorsichtig optimistisch ist.

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Jun 22

Im Iran hat es bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei erneut Verletzte gegeben. Mit Sorge schaut Abolhassan Banisadr, der erste Präsident der Islamischen Republik, auf sein Land. Das Regime habe dem Volk den Krieg erklärt, sagt er. Einen Sturz der Führung hält er jedoch für möglich.

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Jun 22

Nachdem er zahlreiche Kabinettsmitglieder wegen der Spesenaffäre verloren hat, deutet der britische Premier Brown erstmals an, dass auch er sein Amt aufgeben könnte. Über seinen Dienstsitz sagt er: „Es würde mir nichts ausmachen, wenn ich nie mehr zurückkehre.” Er hat auch schon alternative Berufspläne.

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Jun 22

Von den Avancen der Union und besonders der CSU lässt sich Grünen-Frontfrau Renate Künast nicht beeindrucken: “Die CSU flirtet zu viel”, sagt sie im Interview der “Welt am Sonntag”. Außerdem spricht sie über die Abgrenzung ihrer Partei zur FDP und übt Kritik an der “Subventionierung” des Trauscheins.

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Jun 22

Der SPD-Chef kämpft einen schweren Kampf. All seine rhetorischen Kniffe sind wirkungslos, er kann der Partei keine Kontur geben. Das liegt zum Teil an Müntefering, vor allem aber an der SPD: Die will zwar irgendwie Macht, mag aber die Rolle als Oppositionspartei. Das könnte sie am 27. September ins Verderben führen.

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