Die Verhandlung gegen den Milliarden-Betrüger Bernard Madoff bewegte Manhattan. Bevor das Gericht den Angeklagten zur Höchststrafe von 150 Jahren Haft verurteilte, erzählten Madoffs Opfer ihre Geschichte. Am Ende kam auch der Angeklagte zu Wort. Es war der Versuch einer Wiedergutmachung.
Die Deutsche-Bank-Tochter DWS will ihre Palette an Fonds drastisch reduzieren. Der Grund: Die Nachfrage ist seit dem Krisenjahr 2008 deutlich zurückgegangen. In der Folge werden viele Fonds eingestellt oder zusammengelegt. Auch bei den Konkurrenten sind die Schließungen in vollem Gange.
Nicht immer laufen Kündigungen nach Recht und Gesetz. Landet der Fall vor Gericht, kann es sich lohnen, eine Rechtsschutz-Police zu haben, die die Prozess- und Anwaltskosten übernimmt. Doch es gibt große Unterschiede. WELT ONLINE hat Wartezeiten und Kosten der Versicherung verglichen.
Im größten Betrugsfall der Wall-Street-Geschichte hat der Finanzjongleur Bernard Madoff die Höchststrafe bekommen. Die Richter verurteilten ihn zu 150 Jahren Gefängnis. Damit folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der 71-jährige Madoff bat seine Opfer im Gerichtssaal um Verzeihung.
Das Oberlandesgericht Frankfurt die Sicherheit des PIN-Systems bei Kreditkarten bestätigt. Damit hat das Gericht eine Sammelklage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zurückgewiesen. Die Verbraucherschützer hatten argumentiert, dass das System aus Karte und Geheimnummer nicht mehr sicher sei.
Bei den größten deutschen Banken hat die Finanzkrise Spuren hinterlassen, wie die Rangliste der 50 größten Geldhäuser zeigt. Nie war in der lange verkrusteten Bankenbranche so viel in Bewegung. Doch während US-Großbanken ihre Staatshilfen bereits zurückzahlen, ist der Einfluss der Politik hierzulande größer denn je.
Der deutsche Leitindex Dax erreichte am Montag zeitweise mehr als 4900 Punkte. Zum Börsenschluss fiel das Barometer wieder auf 4885 Zähler. Gewinner des Tages im Dax waren die Papiere der Münchener Rück und der Deutschen Lufthansa. Genervt vom Gezerre zwischen Volkswagen und VW verkauften viele Anleger das Volkswagen-Papier.
Die Deutschen müssen sich ab dem 1. Juli in vielen Bereichen auf neue Regeln einstellen. Das Erbrecht ändert sich, die Krankenversicherung wird günstiger und die Renten steigen. Aber auch bei Energieausweis, Kfz-Steuer, Handy-Notruf und Hartz-IV tut sich einiges.