Um die Quoten anzuheizen, hat sich der türkische TV-Sender Kanal T ein besonderes Programm einfallen lassen: Eine Gameshow, bei der vier verschiedene Glaubensvertreter um die Gunst von Atheisten werben. Dabei dürfen bei der Show nicht alle Weltreligionen mitspielen und Ungläubige versuchen zu ihrem Glauben zu bekehren.
Triebe statt Liebe: Bei “Giulia in love?!” gebärdeten sich die Kandidaten gestern Abend wie eine Herde Zuchtbullen. Und während Giulia Siegel beim Traummann-Casting noch ungeniert über ihre sexuellen Vorlieben plauderte, konfrontierte ein Bewerber sie direkt mit nackten Tatsachen.
Das entspannte und flotte Cruisen über Land ist für Autofahrer meist besonders vergnüglich. Deshalb fühlen viele sich außerhalb von Ortschaften auch sicherer als in der Stadt oder auf der Autobahn. Dabei belegen Statistiken, Unfallprotokolle und Simulationen in Crash-Tests etwas ganz anderes.
Deutschland im Abwrack-Fieber: Nach knapp einem halben Jahr Verschrottungsaktion können noch gut 300.000 Autokäufer in den Genuss der staatlichen Geldspritze kommen. Etwa zwei Drittel der Mittel sind verbraucht. Überraschend aber ist die “Hitliste” der Modelle, die bislang in die Schrottpresse rollten.
Thomas Hass hat es nach seiner Halbfinalniederlage gegen Roger Federer zwar nicht geschafft, doch ganz ohne deutsche Beteiligung sind die Finals von Wimbledon nicht: Anna-Lena Grönefeld steht im Endspiel der Mixed-Doppel-Runde bei den All England Championships. Bei den Herren trifft Federer am Sonntag auf Andy Roddick.
Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ist wegen Blutdoping für zwei Jahre gesperrt worden. Der Berlinerin wurden die erst seit Beginn des Jahres geltenden Antidopingregeln zum Verhängnis: In einem Präzedenzfall wurde sie wegen unnatürlicher Werte in ihrem Langzeitblutprofil aus dem Verkehr gezogen.
Deutschlands erfolgreichste Winter-Olympionikin ist des Blutdopings überführt worden: Die 37-jährige Claudia Pechstein, fünfmalige Olympiasiegerin, wurde bei der Mehrkampf-WM am 7. Februar in Hamar positiv getestet und deshalb von der deutschen Eislauf-Union für zwei Jahre gesperrt. Ihr Anwalt will dagegen Berufung einlegen.
Dieses umjubelte Comeback zeigt, was der Radsport von Vergangenheitsbewältigung hält: Lance Armstrong peilt bei der 96. Tour de France seinen achten Sieg an. Wichtiger als der sportliche Erfolg ist dem US-Amerikaner allerdings das eigene Image. Ihm wird sogar eine Karriere in der Politik zugetraut.