Beim Sieg über Bayern München war HSV-Stürmer Mladen Petric der gefeierte Held. Doch er glänzte nicht nur mit seinem Siegtreffer, sondern mit seinem gesamten Auftritt: Der Kroate fiel neben Torinstinkt auch durch seinen Fleiß und seine Bereitschaft auf, weite Wege zu gehen. Dies war in der Vergangenheit nicht immer so.
Was vom 7. Spieltag übrig bleibt: Trotz der Niederlage im Spitzenspiel gegen den HSV ist Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß zuversichtlich, dass es für den Titelgewinn reicht. Doch die Konkurrenten haben den Respekt vor dem Rekordmeister verloren. Zu Recht, denn der war vor 41 Spieltagen letztmals Erster.
Zwar ist das Interesse der Deutschen an Wohneigentum ungebrochen, auch die Zinsen sind historisch niedrig. Doch nur wenige Interessenten entscheiden sich am Ende für den Kauf. Die Angst um die Arbeitsplätze sorgt für einen Rückgang bei Immobilienverkäufen und Neubauten.
An der Börse keimt Hoffnung auf angesichts des Wahlsiegs von Schwarz-Gelb. Eine wirtschaftsfreundlichere Orientierung der Regierung dürfte Deutschland im internationalen Wettbewerb aufwerten und für einen langanhaltenden Boom sorgen. WELT ONLINE verrät, mit welchen Fonds Sie davon profitieren können.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise veranlasst die Deutsche Bank zu deutlichen Einschnitten beim Personal. Nach Informationen von WELT ONLINE streicht die Bank 1300 Stellen im Inland. Doch die Belegschaft rechnet nicht mit Kündigungen. Verhandlungen über einen Interessenausgleich sollen bald beginnen.
Die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen steigt insbesondere im Westen Deutschlands stark an. Der Deutsche Gewerkschaftsbund schlägt Alarm: Bund und Länder müssten Transfergesellschaften für Azubis unterstützen, die nach der Lehre nicht übernommen werden. Sie sollen an Betriebe ausgeliehen werden.
Kaum haben Union und FDP die Bundestagswahl gewonnen, machen schwarz-gelbe Verkehrspolitiker eine Privatisierung der Deutschen Bahn wieder zum Thema. Doch die jüngsten Probleme wie das S-Bahn-Chaos in Berlin und die Achsen-Pannen mit dem ICE zeigen eines: Börsenreif ist die Bahn längst nicht.
Auch im dritten Quartal setzt sich die Erholung der Wirtschaft fort. Das Bruttoinlandsprodukt legt nach DIW-Angaben zum Vorquartal um 0,7 Prozent zu. Doch für Euphorie ist es noch zu früh. Noch immer bewegt sich die Wirtschaft trotz leichtem Zuwachs auf vergleichsweise tiefem Niveau.