Niederlage für “Joop!” vor dem Europäischen Gerichtshof: Die Modefirma wollte ihr Ausrufezeichen als Markensymbol anmelden. Das lehnte das Gericht jedoch ab – weil Verbraucher wohl kaum zwischen dem Joop-Ausrufezeichen und einem gewöhnlichen Ausrufezeichen unterscheiden könnten.
Die Kult-Kindersendung Sesamstraße hat das Thema Rezession entdeckt und will die Zuschauer mit einfachen Botschaften – Gemüse anbauen, mehr Zeit für die Familie – durch die Krise bringen. Vor allem aber sollen die Rezepte im erhofften Aufschwung vor den Fehlern der Vergangenheit bewahren.
Bahn-Hersteller sind von der Finanzkrise weitgehend unbetroffen. Sie können – anders als andere Industrien – in den kommenden Jahren sogar mit spürbaren Zuwächsen rechnen. Dies zeigt eine Studie, die WELT ONLINE vorliegt. Demnach steigt der Bedarf an Lokomotiven, Waggons und Schienen weltweit weiter.
Lufthansa-Kunden müssen bis Donnerstag mit Verspätungen rechnen, nachdem ein nächtliches Software-Update einen Absturz des Zentralcomputers auslöste. Passagiere müssen per Hand und mit Stift und Papier eingecheckt, einige Flüge abgesagt werden. Bereits 2004 waren Check-in-Computer der Lufthansa ausgefallen.
Der Autozulieferer Magna wird von Chrysler keine Fertigungsaufträge mehr bekommen. Der neue Chrysler-Chef Sergio Marchionne, der auch Fiat vorsteht, will die Aufträge künftig alle an Fiat vergeben. Und Magna könnte weitere Aufträge verlieren. Mehrer Automobilhersteller überprüfen die Zusammenarbeit mit den Kanadiern.
Nach dem jahrelangen Streit um den Zusammenbruch des Medien-Imperiums von Leo Kirch will die dabei beschuldigte Deutsche Bank den Gerichtsprozessen ein Ende setzen. Doch Kirch stellt Bedingungen für den außergerichtlichen Vergleich – die für die Bank unannehmbar sind.
Nun schlagen Bankenrettung und Kurzarbeit voll auf die Staatsfinanzen durch: Im ersten Halbjahr 2009 hat sich in den öffentlichen Haushalten ein gigantisches Defizit von 57,2 Milliarden Euro aufgetan. Besonders schlecht fiel die Bilanz beim Bund aus. Die Gesamtschulden des Staates liegen nun bei mehr als 1,6 Billionen Euro.
Neue Zuversicht und die Weltwirtschaft: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für 2010 kräftig nach oben revidiert – und erwartet nun ein Wachstum von 3,1 Prozent. Die Daten würden im “Wochenrhythmus” besser, hieß es. Auch für Deutschland gibt es gute Nachrichten.