Dramatische Entwicklung an den Finanzmärkten: Nur einen Tag nach der überraschenden Rating-Herabstufung Portugals hat die US-Agentur S&P auch Spanien heruntergesetzt. Der Euro gab binnen Sekunden nach Bekanntwerden der Nachricht deutlich nach, die Aktienmärkte gingen auf Talfahrt. Allerdings gibt es auch heftige Kritik an den Amerikanern.
Auch an fallenden Währungen, wie derzeit dem Euro, können Anleger Geld verdienen. So hat der australische Dollar seit Anfang 2009 rund 30 Prozent zum Euro zugelegt. Doch die meisten Deviseninvestoren setzen eher auf asiatische Währungen oder Gold. WELT ONLINE stellt spannende Investments vor.
Kapitaleinkünfte müssen versteuert werden, das war immer kompliziert. Die Regierung versprach, mit der Einführung der Abgeltungsteuer würde vieles einfacher. Das ist es aber nicht unbedingt geworden. Wer nicht unnötig viel Steuern zahlen möchte, sollte gewissenhaft die Anlage KAP ausfüllen.
Mehrheitlich positive Geschäftszahlen von Siemens und anderen Großkonzernen haben am Donnerstag für leichte Entspannung am Aktienmarkt gesorgt. Die anhaltende Schuldenkrise Griechenlands und die Furcht der Anleger vor einem Übergreifen auf andere Euro-Staaten verhinderten Börsianern zufolge aber eine stärkere Erholung.
Die Europäische Union plant ein generelles Tempolimit für leichte Nutzfahrzeuge, umgangssprachlich auch “Sprinter” genannt. So soll der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden. Umweltorganisationen wie Greenpeace sind begeistert – doch Kritiker fürchten Sicherheitsrisiken auf der Autobahn.
Der Energieriese E.on verkauft einen Teil seiner Beteiligungen in den USA für fast sechs Milliarden Euro. Der Konzern will damit seine hohen Verbindlichkeiten abbauen. Der scheidende Vorstandsvorsitzende, Wulf Bernotat, ist damit seinem Ziel näher gekommen, den Schuldenberg des Konzerns zu verringern.
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal 2010 von einer kräftig anziehenden Nachfrage in fast allen Bereichen profitiert und übertrifft deutlich die Schätzungen der Analysten. Das Ergebnis in den ersten drei Monaten verdoppelte sich auf fast zwei Milliarden Euro. Jetzt winkt den Aktionären eine Dividende.
Mit rund 33 Milliarden Euro sind deutsche Finanzinstitute in Griechenland engagiert. Noch lehnt die Bundesregierung eine Umschuldung ab, die Kreditinstitute und Versicherer sollen keinen Schaden nehmen. Denn ein Ausfall würde teuer, kaum ein Institut hat sich gegen die Risiken in Griechenland abgesichert.