Der Milliardär Alexander Lebedew ist einer der wenigen Russen, die sich trauen, ihre Regierung zu kritisieren. Bereits fünf Mitarbeiter seiner oppositionellen Tageszeitung “Novaja Gazeta” wurden ermordet. Für seine Reporter fordert Lebedew jetzt Waffen – und er kandidiert sogar für ein politisches Amt.
Der Milliardär Alexander Lebedew ist einer der wenigen Russen, die sich trauen, ihre Regierung zu kritisieren. Bereits fünf Mitarbeiter seiner oppositionellen Tageszeitung “Novaja Gazeta” wurden ermordet. Für seine Reporter fordert Lebedew jetzt Waffen – und er kandidiert sogar für ein politisches Amt.
Das Edelmetall Gold hat auch aufgrund der fast deflationären Entwicklung zuletzt deutlich an Wert verloren. Damit bietet sich derzeit eine gute Chance zum Einstieg, denn die langfristig steigende Inflation würde den Preis wieder erheblich beflügeln. WELT ONLINE stellt aussichtsreiche Gold-Produkte vor.
Seit Jahren werden Geldmarktfonds als sichere Anlage angepriesen. Aber allein dieses Jahr haben 50 der als Alternative zum klassischen Sparbuch gehandelten Fonds ihren Sparern herbe Verluste beschert. Bei manchen beträgt das Minus bis zu 25 Prozent – und die Niedrigzinspolitik der Notenbanken macht sie zusätzlich unattraktiv.
Die Telekom will von ihrem ehemaligen Aufsichtsratsmitglied, Ex-Post-Chef Klauf Zumwinkel, Schadenersatz im Zusammenhang mit der Bespitzelungsaffäre von Journalisten, Aufsichtsräten und Gewerkschaftern einfordern. Zumwinkel soll persönlich den Auftrag zum Aufspüren der Informationslecks gegeben haben.
Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor muss kräftig sparen. Daher prüft das Essener Unternehmen die Trennung von seinen besten Warenhäusern – darunter das Berliner KaDeWe und das Alsterhaus in Hamburg. Auch die Schließungen weiterer Häuser und Stellenstreichen sind im Gespräch.
Für den US-Agrarkonzern Monsanto ist das Genmais-Verbot in Deutschland eine schwere Niederlage. Doch das Unternehmen ist Widerstand gewöhnt und gibt sich nicht geschlagen. Nun befürchten Umweltschützer, dass das Nein zum Anbau auf deutschen Äckern die Verkäufe sogar anheizt.
Die Wirtschaftskrise schlägt immer deutlicher auf den Arbeitsmarkt durch. Große Unternehmen bauen schneller Personal ab als erwartet. Und der Bundesagentur für Arbeit droht in wenigen Monaten das Geld auszugehen. Dann muss der Bund einspringen. Am Montag bittet Arbeitsminister Scholz (SPD) nun zu einem Krisengipfel.